Führung + Aktuelles
Fokus Motivation: wodurch Mitarbeiter zum erwünschten Verhalten veranlasst werden - erhält ein alter Disput neuen Auftrieb?
Ein Netzwerk-Kollege von uns, Dr. Gerhard Etzel - so hörten
wir neulich von ihm- führt zurzeit eine wissenschaftliche Untersuchung durch unter dem Titel:
Führung braucht Klarheit und Konsequenz
Eine Kernaussage des kurzen Berichts aus der WIWO Nr. 3 vom 18.1.2010 –ein Auszug aus dem Buch „Täglicher Kampf zwischen Konferenz und Kopierer“ von Jochen Mai- lautet:
Mit einem Kuschel-Chef fährt man keinen Deut
besser als mit dem harten Hund, der durch Drohen, Bestrafen und ungerechtem Durchgreifen führt.
Unternehmen setzen wieder auf den Faktor Mensch
Vielleicht könnte man vom Guten im Schlechten der Finanzkrise sprechen: offenbar wird der Faktor Mensch "wieder"-entdeckt.
Es wird viel zu viel gemanagt und zu wenig geführt
Wodurch wird diese Erkenntnis begründet? Was sind die Fakten im Hintergrund? Sind unsere Manager falsch ausgebildet?
Diesen Fragen ist das manager-magazin vor einigen Monaten (Heft 4/2008) in einem Artikel unter der Überschrift
Demotivationswerte unverändert—steter Tropfen höhlt keinen Stein??
Schauen wir uns doch mal die seit 2001 vom Marktforschungsinstitut Gallup veröffentlichten „Motivationswerte“ in deutschen Unternehmen an:
Zuerst die positive Nachricht:
Erfolgsfaktoren in der Führungskräfteentwicklung-ein Fazit aus HBC-Sicht
Sie haben einen unserer vorangegangenen Beiträge zum Thema Führungskräfte-Entwicklungsprogramme gelesen (Links siehe unten am Ende dieses Artikels) und stellen nun die Frage: Was sind denn nun die wirklichen Erfolgsfaktoren, nach denen ich mich bei der Auswahl eines Programmes orientieren kann?
Hier sind unsere Entscheidungsfaktoren, nach denen wir auswählen würden:
1. Zielorientiertes Lernen
Führungskräfte- Entwicklungsprogramme- Pflicht oder Kür?
Wieso soll ich da hin? - Akzeptanz und Widerstände bei Führungskräfte-Entwicklungsprogrammen
Nun haben Sie als Personalentwickler ein wunderschönes Entwicklungsprogramm gestrickt, am Bedarf des Unternehmens ausgerichtet und anspruchsvoll konzipiert, mit erstklassigen Moderatoren und Trainern besetzt. Werden Ihnen die Führungskräfte jetzt die Türen einlaufen? Unsere Erfahrungen sind da sehr unterschiedlich. Neben dem eigentlichen Programm sind einige Rahmenbedingungen für die Akzeptanz und den Erfolg der Maßnahme ausschlaggebend:
- Wer meldet an?
Das Rechtfertigungsdilemma der Personalentwicklung
Es ist wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: solange, wie Personalentwicklung in Unternehmen lediglich als ungeliebter Kostenfaktor angesehen wird, mit geringen Ressourcen ausgestattet und nicht wirklich ernst genommen, wird der return on investment kaum erzielt werden. Wie soll er denn auch gemessen werden?
Hat es denn nun etwas genützt? Evaluation von Führungskräfteentwicklungsprogrammen
Manche Entwicklungsprogramme à la Bauchladen werden anscheinend nach dem Motto angeboten: Wir wissen zwar nicht so genau, wohin wir wollen, aber wir fahren schon mal los. Wie wollen Sie dann wissen, ob Sie angekommen sind?
Führungskräfte-Entwicklung – Kostenfaktor oder Investition?
Es gehört quasi zum guten Ton. Die meisten größeren Unternehmen bieten Ihren Führungskräften und ihrem Führungsnachwuchs ein wie auch immer geartetes Entwicklungsprogramm an. Ist ja auch logisch. Führen lernt man in keinem Studium, keiner Berufsausbildung. Insgeheim herrscht aber oft noch die Meinung vor, dass man ‚Führen’ schon ‚on the job’ lernt – Führen kann eben jeder, genau so gut, wie Kinder erziehen. Muss man ja auch nicht extra lernen.
Für Sie gelesen: Wie Topmanager Krisen überleben
Wer führt lebt gefährlich ! Vor allem dann, wenn sich das Unternehmen in der Krise oder in radikalen Veränderungsprozessen befindet.
Das ist eine Kernaussage im Artikel: "Wie Topmanager Krisen überleben" (Harvard Businessmanager Heft 06/2002 (S. 19ff), Autoren: Ronald A. Heifetz; Marty Linsky
