Kulturentwicklung als erfolgskritische Größe in Fusionsprozessen

Im Zusammenhang mit diesem Projektbericht ist bei uns die Aussage entstanden "Der wirtschaftliche Blick allein genügt nicht!" Zum Thema: In Abwandlung des alten Sprichworts könnte man heute sagen: Wenn man nicht mehr weiter weiß.... dann fusioniert man mal eben ganz schnell. Neuer Name, neues Logo und schnell ein paar prägnante Charts und neue Kennzahlen zur erhofften wirtschaftlichen Verbesserung. Damit sind die Gremien schnell überzeugt. Und dann sind die Spezialisten für M&A, die Modellieren von  Geschäftsprozessen, die Controller und Organisatoren am Werk. Und alle glauben an die sich selbst erfüllende Prophezeiung?? Wo bleibt bei all den strategischen Überlegungen der „Faktor Mensch“ ? Am Beispiel eines laufenden Fusionsprozesses zeigen die Autoren den Nutzen einer Kulturanalyse und eines gezielten, frühzeitig begonnenen Integrationsprozesses praktisch auf.
 
Fusionen: Hoffnungen und Enttäuschungen
Es gibt sicher viele gute Gründe, sich heutzutage nach „starken Partnern“ umzusehen, um in hart umkämpfen Märkten erfolgreich zu sein. Beispiele vieler fusionierter Unternehmen weisen jedoch  in einen andere Richtung. Der erhoffte Nutzen tritt häufig nicht ein. Im Gegenteil, viele fusionierte Unternehmen stehen wirtschaftlich im nachherein schlechter da, als die Einzelunternehmen vor der Fusion.  Untersuchungen der letzten Zeit weisen auf mögliche Gründe dafür hin.
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(veröffentlicht in der ZOE, 4.Quartal /Dezember 2002)

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