Erfassen Sie Ihre Unternehmenskultur als einer der wichtigen Größen des Geschäftserfolgs mit einer Kultur- und Werteanalyse

Wie kann man die Unternehmenskultur stärken?
Wenn es darum geht, die eigene Unternehmenskultur zu stärken und damit etwas für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft zu tun
(siehe hierzu auch -den Beitrag,
ist der erste Schritt dazu, die IST-Situation im Unternehmen/den betroffenen Bereichen zu analysieren. Eine solche Analyse muss sich methodisch mit einer entscheidenden Anforderung auseinandersetzen: Es geht nicht um Zahlen und quantitativ erfassbare Zahlen oder Größen, sondern um qualitative Faktoren  wie die geltenden Werte im Unternehmen, Beschreibungen von Charaktereigenschaften, Verhaltensweisen und Einstellungen. Zur Frage, wie solche qualitative Faktoren  „gemessen“ werden können siehe hierzu die Beiträge in unserem Blog

Wie erfasst man Unternehemenskultur?
Es gibt verschiedene Ansätze/ Methoden, solche qualitativen Faktoren zu erfassen, davon etliche, die von ihrem eher statistisch ausgerichteten Ansatz anhand von Skalierungen messen, was man eigentlich nicht quantitativ messen kann und die dadurch ein pseudo-objektives Ergebnis  mit Skalenwerten erzeugen. Diese Ansätze halten wir für weniger geeignet, weil die Ausprägungen von Kulturen und Werte besser beschrieben, also ihrer Wesensart nach qualitativ erfasst werden sollten.  
Deshalb führen wir solche Analysen mit dem CIO („Charakterindex von Organisationen“) durch, einem vielfältig erprobten und in unterschiedlichsten Veränderungssituationen einsetzbaren Instrument durch, das unseren Anforderungskriterien  sehr gut entspricht.
Der „Charakterindex für Organisationen“ (CIO)   ist ein kurzes, unaufwändiges Analyseinstrument das wesentliche Charaktereigenschaften prägnant und plastisch beschreibt. Bei Bedarf kann er um weitere, unternehmensspezifische Aspekte ergänzt werden.

Der CIO beschränkt sich auf 16 Kern-Organisationstypen und gibt Ihnen Antwort etwa auf folgende Fragen:

  • Welches Entwicklungspotenzial hat Ihre Organisation?
  • Wie gehen Sie mit Veränderungen um?
  • Wie ist Ihr Bild vom Kunden?
  • Wovon ist Ihre Kommunikation geprägt?
  • Wie laufen bei Ihnen Planungs– und Entscheidungsprozesse ab?
  • Welche Normen und Werte prägen Führung und Zusammenarbeit?

Und das Ergebnis?
Daraus können Sie konkret ableiten, was Sie tun müssen, um Ihre Geschäftsziele erfolgreich umzusetzen.  Die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen sollte idealerweise in einem Reflexionsprozess unter breiter Beteiligung von Mitarbeitern und Führungskräften erfolgen. Im Dialog wird das Bild der IST-Kultur aus der Analyse hinterfragt, konkretisiert und durch die eigene „Wiedererkennung“ abgerundet. Wichtig ist dabei, dass Wesensmerkmale des eigenen Organisationstyps nicht als  gut oder schlecht bewertet werden. Vielmehr ist jede Unternehmenskultur abhängig von den angestrebten Zielen und Strategien des Unternehmens zu bewerten. Eigenschaften oder Prägungen wie Traditionsbewusstsein oder Beständigkeit mögen heute als weniger zielführend eingeschätzt werden wie in früheren Zeiten. Dies  lässt sich am Vergleich verschiedener Hölzer verdeutlichen: Manche Hölzer halten Druck aus, lassen sich aber kaum biegen oder sägen. Jedes Holz ist für einen bestimmten Zweck besonders gut geeignet, für andere Zwecke aber zu weich, zu hart oder zu leicht. Ebenso ist es mit dem Holz aus dem Ihr Unternehmen geschnitzt ist“, also dem  Charakter Ihres Unternehmens.

Unsere Methode:
Wir haben auf Basis des CIO unseren HBC KulturCheck© entwickelt, der im Rahmen eines Kulturentwicklungsprozesses „prozessorientiert“ eingesetzt werden kann, aber auch als Quickcheck online für eine Kurzdiagnose

Für die Kulturanalyse in einem Kulturentwicklungsprozess  empfehlen wir folgende Prozessgestaltung:

  • Phase 1 — Vorbereitung: Projektstruktur, Rahmenbedingungen klären, vorbereitende Info-Veranstaltungen durchführen,
  • Phase 2 — Durchführung der Befragung: Befragung ausgewählter Mitarbeiter, erste Auswertungen,
  • Phase 3 — Detailauswertung: Konkrete Beschreibung der festgestellten Organisationstypen,
  • Phase 4 — Auseinandersetzung mit den Ergebnissen: Rückspiegelung an Führungskräfte und Beteiligte, Vertiefung, Auseinandersetzung in Workshops o. ä.,
  • Phase 5 — Auswertung und Maßnahmen: Zusammenfassende Darstellung, Ableitung von Veränderungsmaßnahmen– Kulturentwicklung vom IST zum SOLL heißt, eine Zielkultur zu entwickeln.

 
 
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