Lernen mit Tiefgang – kollegiale Beratung im Führungsseminar ganz praxisnah
Auch wenn wir oft denken, unsere Probleme gehören nur uns allein: das Gegenteil ist der Fall. Insbesondere, wenn es sich um Fragestellungen aus dem Führungsalltag handelt. Ob es darum geht, sich mit Ideen „nach oben“ durchzusetzen, den schwierigen Umgang mit verschiedenen Interessensgruppen zu optimieren, ein brisantes Gespräch mit einem Kollegen vorzubereiten oder z.B. seine Mitarbeiter für eine bedeutende Veränderung wirklich mitzunehmen – kaum ein Thema betrifft nur eine Führungskraft allein. Diese Erkenntnis nutzen wir in unseren Führungsseminaren, indem wir den Teilnehmern Raum für “Kollegiale Beratung“ bieten. Hier werden Praxisfragen und eigene Problemfälle in der Gruppe offen zur Diskussion gestellt. Das Ziel ist, die eigene Sicht auf das Thema zu erweitern und durch die Gedanken, Ideen und Hinweise der anderen konkrete Lösungsideen für das eigene Handeln zu entwickeln.
Beim ersten Mal im Kreise anderer Führungskräfte fällt dieses Vorgehen vielleicht noch ein wenig schwer – offen zu sagen, dass man als Führungskraft hier Schwierigkeiten hat, eine Lösung zu finden, die genau die richtige zu sein scheint. Die Offenheit im Umgang mit solchen Fragen entwickelt sich aber schnell, wenn man erkennt, dass auch die anderen Führungskräfte im Kreis ähnliche Erfahrungen haben und sich ihrerseits öffnen.
Und wie funktioniert es?
Meist werden Themen passend zum Oberthema des Seminars gesammelt, kurz skizziert, dann gemeinsam einige für die Bearbeitung ausgewählt. Was besonders brisant und dringlich aus Sicht des Einbringenden ist und was viele der Anwesenden interessiert, hat Vorrang. Dann wird mit verschiedenen Methoden der kollegialen Beratung, passend zur Situation und Fragestellung, gearbeitet. Wo es hilfreich ist, werden Erklärungsmodelle und zusätzliche Anregungen durch den Trainer ergänzt. Detailfragen werden im Gruppengespräch vertieft oder kleine Dialoge spontan in Alternativen durchgespielt. Für Abwechslung und Lebendigkeit ist gesorgt, die Intensität der Zusammenarbeit wird so gehalten. Eine wichtige Spielregel wird nach unserer Erfahrung strikt eingehalten: Offenheit braucht Vertraulichkeit. Die Themen bleiben im Seminar.
Was soviel Gewinn bietet, will erhalten bleiben!
Am Ende dieser Seminare sind es immer wieder die kollegialen Beratungen, die als Highlight empfunden wurden – nicht nur von denen, die ihre Fragen eingebracht haben. Auch die Reflexionspartner nehmen etwas für sich mit. Aufgreifen guter Ideen und neuer Einsichten nicht ausgeschlossen! Und oft erleben wir, dass der gute kollegiale Kontakt auch über die Seminare hinaus erhalten bleibt. Erfahren im Umgang mit Methoden und „tools“, bleiben Teilnehmer sich als kollegiale Coaches verbunden. Manche treffen sich persönlich, manche halten telefonischen Kontakt und nutzen bewusst diese Art des offenen, unverstellten Umgangs mit persönlichen Fragen (und manchmal Nöten). Dies ist Beratung, die nichts kostet und viel bringt!
Wenn Sie einen Eindruck davon haben möchten, wie genau eine solche kollegiale Beratung abläuft, lesen Sie hier weiter unter: CoachingCircle – ein Fallbeispiel.
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