Kulturveränderung schafft Konflikte

Die Unternehmenskultur, die den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg bringt, gibt es nicht. Vielfältige Veränderungen in der Geschäftsstrategie haben z.B. in Sparkassen einen Kulturwandel herbeigeführt, der längst nicht abgeschlossen ist. Im Windschatten ruft dieser immer wieder Konflikte auf unterschiedlichsten Ebenen hervor.
Von uns durchgeführte Mitarbeiterbefragungen zeigen, dass stetig steigende Zielvorgaben bei Mitarbeitern im Marktbereich in der Kritik stehen. Wo soll es noch hingehen? Steht die ganzheitliche Beratung des Kunden wirklich im Mittelpunkt („Kundensparkasse“) oder werden Kampagnen zum Produktverkauf („Vertriebssparkasse“) weiter intensiviert? Es wird über eine hohe Arbeitsbelastung bei schwierigen Rahmenbedingungen geklagt. Die tief greifende Banken- und Wirtschaftskrise führt heute besonders in Sparkassen zu mehr Nachdenklichkeit, wo man sich künftig am Markt erfolgreich positionieren will. Steht ein neuer Kulturwandel bevor?

Seit der verstärkten Ausrichtung auf den Vertrieb fühlen sich viele Mitarbeiter aus den vertriebsunterstützenden Bereichen als „Mitarbeiter 2. Klasse“. Dieses Gefühl wird verstärkt, wenn hier besonders gespart, zentralisiert oder sogar ausgelagert wird. Auch wenn neue Organisationsmodelle und Prozesse Sinn machen, führt ihre Umsetzung zu Konflikten, z.B. zwischen Markt- und Marktfolgebereichen, was ihre erfolgreiche Umsetzung oft deutlich verzögert und nicht zu den erwünschten Resultaten führt.

Spätestens wenn sich Sparkassen zusammenschließen, sind aufgrund kultureller Unterschiede ganz erhebliche Reibungsverluste vorprogrammiert, die den erhofften Nutzen der Fusion nachhaltig behindern, wenn man nicht frühzeitig intensiv an einer kulturellen Integration arbeitet.

Wir haben dieses Thema für unseren

"Sparkassentag 2012"
am 16. Februar 2012 in Hamburg

aufgegriffen und wollen mit unseren Gästen aus dem Sparkassensektor dazu Erfahrungen austauschen und  einige praktikable Instrumente und Wege zur Konfliktprävention und -lösung vorstellen.
Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben, neue Erkenntnisse gewinnen und einen ganz praktischen Nutzen mitnehmen wollen, melden Sie sich  rechtzeitig (bis spätestens 15.12.2012) bei uns an.
Den Tagungsflyer mit Einladeformular finden Sie hier-->

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