Unternehmenskultur
Was sind denn nun die "soft facts" im Change Management?
In einer augenzwinkernden aber durchaus ernst gemeinten Art und Weise stellt W. Berner in seinem Change-Management-Forum (www.forum-change-management.de) die Definition von sog. soft und hard facts auf den Kopf.
Leitbild und Führungsgrundsätze: Traum und Wirklichkeit
Die Situation sieht so aus: Verstaubt, in die Jahre gekommen, längst nicht mehr aktuell und in Vergessenheit
geraten – so ist der Zustand vieler Leitbilder und Führungsgrundsätze, die in Unternehmen in der Vergangenheit mit viel Mühe und Engagement entwickelt wurden. Längst fehlt auch der Bezug zur Geschäftsstrategie, vorausgesetzt es gab diesen. Oft sind Leitbild und Führungsleitlinien zu unterschiedlichen Zeiten entstanden, Aussagen klaffen auseinander, es fehlt die Verbindung zueinander.
Was leisten Leitbilder in der Krise?
Leitbild –warum jetzt, warum überhaupt? Das werden sich kritische Leser fragen. Schon wieder Zeit und Geld investieren und gibt es zurzeit nicht wirklich wichtigere Dinge im Unternehmen zu tun? Und dennoch beobachten wir, dass in zahlreichen Häusern der Versuch unternommen wird, vorhandene Leitbilder „wieder zu beleben“, was häufig auf neue und veränderte „Entwürfe“ hinausläuft. Stärker als früher achtet man jetzt auch auf die Verknüpfung zu den Geschäftsstrategien.
Newsletter 17: Konflikte im Unternehmen: lösungsorientiert anpacken- intelligent vorbeugen
Der neueste HBC-Newsletter (Nr. 17, 10. Dezember 2009) befasst sich mit einem offenbar hochaktuellen Thema:
Das unternehmensinterne Konfliktmanagementsystem. Eine sinnvolle Einrichtung, die gut gemacht sein will
Rahmen des Kongresses stellten u.a. Vertreter der Unternehmen E.ON und SAP ihre Ansätze für ein modernes Konfliktmanagementsystem vor.Das unternehmensinterne Konfliktmanagementsystem. Eine sinnvolle Einrichtung, die gut gemacht sein will
Schwerpunkt des diesjährigen Konfliktmanagement-Kongresses war das Thema „Wirtschaftsmediation“. Im Rahmen des Kongresses stellten u.a. Vertreter der Unternehmen E.ON und SAP ihre Ansätze für ein modernes Konfliktmanagementsystem vor. Die erfolgreiche Bearbeitung einer täglichen Vielzahl von Konflikten stellten die Referenten mit Blick auf Kosten und Ressourcen als erfolgs- und wettbewerbswirksam dar. Neben den klassischen Instrumenten der Konfliktbeilegung von der Verhandlung über die Moderation und rein hierarchische Lösungen bis hin zum Gerichtsprozess, verzeichnen konsensuale Streitlösungsmethoden wie Mediation nicht nur in diesen Unternehmen zunehmendes Interesse.
Konflikten vorbeugen – statt sie zu „reparieren“!
Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein Haus für Ihre Familie bauen. Gemeinsam mit den nötigen Gewerken heben Sie eine Grube aus, gründen ein Fundament, ziehen Wände hoch, planen die nötige Grundausstattung an Fenstern, Türen und Leitungen und es kommt irgendwann ein Dach auf
den Rohbau. Gemeinsame Begehung des Rohbaus mit der ganzen Familie. Und plötzlich hagelt es Vorwürfe. Ihr Sohn meint, sein Zimmer sei viel zu klein für seine Bedürfnisse. Ihre Tochter jammert, ihres werde viel zu dunkel sein, sie werde sich nicht wohl darin fühlen können, usw. usw..
Für Sie gelesen: Was TOP-Unternehmen anders machen....
Und wieder zeigt sich, welchen Stellenwert Führung und Unternehmenskultur für den Erfolg eines Unternehmens haben.
Die Autoren (F. Bailom, K. Matzler, D. Tschemernjak) zeigen in ihrer großen europäischen Strategie-Studie auf:
Wie gelingt es Unternehmen immer wieder, trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich zu sein?
Zu dieser Fragestellung wurden über 1.000 Unternehmen über einen Zeitraum von 4 Jahren in dieser Strategie-Studie begleitet. Ziel war es, die Erfolgsfaktoren zu bestimmen und Best Practices herauszuarbeiten.
Corporate Social Responsibility- Nur ein schlechtes Gewissen?
Wie kürzlich zu lesen war, wird Corporate Social Responsibility (CSR) im deutschen Mittelstand in der Praxis eher klein geschrieben (siehe Bericht u.a. in der Computerwoche vom 7.1.2009). Die Schlussfolgerung ist, der Mittelstand unterschätze das Umsatzpotenzial von CSR.
Unternehmen setzen wieder auf den Faktor Mensch
Vielleicht könnte man vom Guten im Schlechten der Finanzkrise sprechen: offenbar wird der Faktor Mensch "wieder"-entdeckt.