Motivation
Wo gehobelt wird, fallen Späne… Warum es in Unternehmen und Organisationen munter konflikteskaliert.
Konflikte gibt es solange es Menschen gibt, die in Gemeinschaften miteinander auskommen müssen. Archaische Muster der Konfliktaustragung sind dabei heute alles andere als überholt. Nimmst du mir, was mir wichtig ist, gebe ich dir die Keule – so scheint es häufig auch noch in der Berufs- und Arbeitswelt zu sein, auch wenn die Keule heute eher metasprachlich zu verstehen ist:
Informationen freiwillig weitergeben? Nein !
Andere einbeziehen, wenn ich es vermeiden kann? Auf keinen Fall !
Offen, frühzeitig und sachlich Feedback geben, damit der andere sein Verhalten ändern kann? Was für Gutmenschen !
Faires Aushandeln bei verschiedenen Positionen? Dauert viel zu lange !
Retention-Management : was motiviert Mitarbeiter, in Ihrem Unternehmen zu bleiben?
In vielen Unternehmen wird verstärkt darüber na
chgedacht, wie man Mitarbeiter binden kann. Im Fokus stehen die Mitarbeiter, die man als sogenannte „high performer“ besonders schätzt und dem Unternehmen auch für die Zukunft erhalten möchte. Umgekehrt ist man durchaus bereit, sich von den sogenannten „low performers“ zu trennen.
Newsletter 18: Aus der Krise gestärkt hervorgehen- Was jetzt hilfreich ist

Unser neuer Newsletter (Nr. 18) greift einige Stichworte auf, die auf den ersten Blick nicht zwingend miteinander zu tun haben. Lesen Sie doch trotzdem rein, wir sind sicher, dass Sie neue Anregungen gewinnen.
Was leisten Leitbilder in der Krise?
Leitbild –warum jetzt, warum überhaupt? Das werden sich kritische Leser fragen. Schon wieder Zeit und Geld investieren und gibt es zurzeit nicht wirklich wichtigere Dinge im Unternehmen zu tun? Und dennoch beobachten wir, dass in zahlreichen Häusern der Versuch unternommen wird, vorhandene Leitbilder „wieder zu beleben“, was häufig auf neue und veränderte „Entwürfe“ hinausläuft. Stärker als früher achtet man jetzt auch auf die Verknüpfung zu den Geschäftsstrategien.
Newsletter 17: Konflikte im Unternehmen: lösungsorientiert anpacken- intelligent vorbeugen
Der neueste HBC-Newsletter (Nr. 17, 10. Dezember 2009) befasst sich mit einem offenbar hochaktuellen Thema:
Ran an den Konflikt!- Oder doch lieber abwarten?
Begleiterscheinungen in Unternehmen. Von den anderen werden Konflikte mehr und mehr als erfolgsgefährdend für das ganze Unternehmen angesehen. Konflikte und ihre Lösung kosten Geld und Arbeitszeit. Und auch gezielte Konfliktvorbeugung ist nicht kostenlos zu haben. Die Frage ist also berechtigt, wann es Sinn macht, diese Ressourcen gezielt einzusetzen – oder zunächst einmal schlicht abzuwarten.
Das unternehmensinterne Konfliktmanagementsystem. Eine sinnvolle Einrichtung, die gut gemacht sein will
Rahmen des Kongresses stellten u.a. Vertreter der Unternehmen E.ON und SAP ihre Ansätze für ein modernes Konfliktmanagementsystem vor. Die erfolgreiche Bearbeitung einer täglichen Vielzahl von Konflikten stellten die Referenten mit Blick auf Kosten und Ressourcen als erfolgs- und wettbewerbswirksam dar. Neben den klassischen Instrumenten der Konfliktbeilegung von der Verhandlung über die Moderation und rein hierarchische Lösungen bis hin zum Gerichtsprozess, verzeichnen konsensuale Streitlösungsmethoden wie Mediation nicht nur in diesen Unternehmen zunehmendes Interesse. Das unternehmensinterne Konfliktmanagementsystem. Eine sinnvolle Einrichtung, die gut gemacht sein will
Schwerpunkt des diesjährigen Konfliktmanagement-Kongresses war das Thema „Wirtschaftsmediation“. Im Rahmen des Kongresses stellten u.a. Vertreter der Unternehmen E.ON und SAP ihre Ansätze für ein modernes Konfliktmanagementsystem vor. Die erfolgreiche Bearbeitung einer täglichen Vielzahl von Konflikten stellten die Referenten mit Blick auf Kosten und Ressourcen als erfolgs- und wettbewerbswirksam dar. Neben den klassischen Instrumenten der Konfliktbeilegung von der Verhandlung über die Moderation und rein hierarchische Lösungen bis hin zum Gerichtsprozess, verzeichnen konsensuale Streitlösungsmethoden wie Mediation nicht nur in diesen Unternehmen zunehmendes Interesse.
Konflikten vorbeugen – statt sie zu „reparieren“!
Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein Haus für Ihre Familie bauen. Gemeinsam mit den nötigen Gewerken heben Sie eine Grube aus, gründen ein Fundament, ziehen Wände hoch, planen die nötige Grundausstattung an Fenstern, Türen und Leitungen und es kommt irgendwann ein Dach auf
den Rohbau. Gemeinsame Begehung des Rohbaus mit der ganzen Familie. Und plötzlich hagelt es Vorwürfe. Ihr Sohn meint, sein Zimmer sei viel zu klein für seine Bedürfnisse. Ihre Tochter jammert, ihres werde viel zu dunkel sein, sie werde sich nicht wohl darin fühlen können, usw. usw.. Enttäuschte Erwartungen auf allen Seiten.
Was das mit Konflikten in Unternehmen zu tun hat, fragen Sie sich?
Neu für’s Controlling: Auch Konflikte kosten Geld! Eine aktuelle "Konfliktkostenstudie" von KPMG
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat sich mit ihrer Studie kürzlich einem Thema gewidmet, das uns bei HBC aus der Seele spricht: Konflikte sind mehr als „weiche Faktoren“. Unverarbeitete Konflikte kosten die Unternehmen aller Größenordnungen – ein Hauptergebnis dieser neuen, repräsentativ angelegten Studie – rund 1 Prozent ihrer Mitarbeiterkosten p.a. Ein Viertel dieser Kosten, so eine zentrale These, können im Unternehmen eingespart werden, wenn Konflikte gelöst würden. Ein Aufruf an Unternehmensführung und Controlling mit dem Thema neu umzugehen, meinen die Autoren, Das gelte um so mehr weil Konflikte im Zuge der weiteren Globalisierung exponentiell ansteigen und somit ein enormes Erfolgsrisiko für Unternehmen darstellen würden.