Kultur & Strategie
HBC Newsletter 19: Strategieumsetzende Personalarbeit
In unserem letzten Newsletter (Nr.18) konnten Sie einen kurzen Beitrag lesen zur Frage:“ Wie strategisch ist die Personalarbeit in Ihrem Hause aufgestellt?“ Hierin hatten wir von einer Studie berichtet, die die Rolle des Personalbereichs/der HR als Business- und Strategischer Partner beleuchten sollte.
Die Bedeutung einer Strategieumsetzenden Personalpolitik im Sparkassensektor
Im Rahmen der Geschäftsstrategie 2009 hat der DSGV Leistung und Qualität auf die oberste Prioritätenebene gesetzt. Diese Zielsetzung sollte im Rahmen einer Qualitäts- und Serviceoffensive weiter verfolgt werden. Qualität sollte dabei nicht eindimensional nur als „wertorientiert“ (i.S.v. ertragsorientiert), sondern sehr wohl auch im Sinne einer werteorientierten kulturellen Orientierung und sozialen Verantwortung verstanden werden. Aus diesem Ansatz waren wichtige strategische Handlungsfelder/Leitlinien abzuleiten.
Was leisten Leitbilder in der Krise?
Leitbild –warum jetzt, warum überhaupt? Das werden sich kritische Leser fragen. Schon wieder Zeit und Geld investieren und gibt es zurzeit nicht wirklich wichtigere Dinge im Unternehmen zu tun? Und dennoch beobachten wir, dass in zahlreichen Häusern der Versuch unternommen wird, vorhandene Leitbilder „wieder zu beleben“, was häufig auf neue und veränderte „Entwürfe“ hinausläuft. Stärker als früher achtet man jetzt auch auf die Verknüpfung zu den Geschäftsstrategien.
Ist die Epoche sozialen Unternehmertums angebrochen?
Unter dem Titel „Die Moral-Macher“ berichtet das Magazin Focus in seiner letzten Ausgabe (Nr. 46 vom 9.11.2009) über eine angeblich neue Entwicklung – eine neue Manager-Elite.
Danach hört es sich so an, als ob die sog. Toughies, also die harten Knochen unter den Managern, die Kosten senken, Mitarbeiter feuern und Lieferanten die Daumenschrauben anlegen aus der Mode kommen.
Für Sie gelesen: Was TOP-Unternehmen anders machen....
Und wieder zeigt sich, welchen Stellenwert Führung und Unternehmenskultur für den Erfolg eines Unternehmens haben.
Die Autoren (F. Bailom, K. Matzler, D. Tschemernjak) zeigen in ihrer großen europäischen Strategie-Studie auf:
Wie gelingt es Unternehmen immer wieder, trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich zu sein?
Zu dieser Fragestellung wurden über 1.000 Unternehmen über einen Zeitraum von 4 Jahren in dieser Strategie-Studie begleitet. Ziel war es, die Erfolgsfaktoren zu bestimmen und Best Practices herauszuarbeiten.
Eliten in der Krise – Oder: das Ende des Tanzes ums goldene Kalb
Die ‚Elite‘-Diskussion wird in unserem Land schon seit Jahren geführt. Brauchen wir eine neue Elite, gerade jetzt in der weltweiten Finanzkrise? Und wenn ja, was wird von dieser ‚neuen Elite‘ erwartet?
Am 31. März 2009 titelte das Hamburger Abendblatt auf einem ganzseitigen Essay:
Die Folgen des Gucci-Kapitalismus
Hat die akute globale Finanzkrise, diese Depression, die London, New York und die ganze globalisierte Welt gleichermaßen trifft, Einfluss auf die Natur des Kapitalismus? Mit dieser Frage befasst sich Noreena Hertz, Professorin für Globalisierung an der Rotterdam School of Management in einem hochinteressanten Essay:
Es wird viel zu viel gemanagt und zu wenig geführt
Wodurch wird diese Erkenntnis begründet? Was sind die Fakten im Hintergrund? Sind unsere Manager falsch ausgebildet?
Diesen Fragen ist das manager-magazin vor einigen Monaten (Heft 4/2008) in einem Artikel unter der Überschrift
Demotivationswerte unverändert—steter Tropfen höhlt keinen Stein??
Schauen wir uns doch mal die seit 2001 vom Marktforschungsinstitut Gallup veröffentlichten „Motivationswerte“ in deutschen Unternehmen an:
Zuerst die positive Nachricht:
Unsere Vertriebskultur– Eure Vertriebskultur- Warum ein Vergleich lohnt
Unsere Unternehmer und Unternehmen scheuen häufig den direkten Vergleich mit anderen, vor allem wenn es sich um Wettbewerber handelt. Wie würde wohl der Floating Market in Bangkok aussehen, wenn dort auch so gedacht würde?
Warum sollten Sie überlegen, die Ergebnisse der Analyse Ihrer Vertriebskultur mit dem HBC Navigator© zu benchmarken?
Der Einsatz des Analyseinstruments zeigt: Auch qualitative Erfolgsfaktoren sind messbar und lassen sich steuern.
Also kann man auch Vertriebskulturen miteinander vergleichen und die einzelnen Stellhebel in ihrer Ausprägung bewerten.