Demotivationskosten

Ran an den Konflikt!- Oder doch lieber abwarten?

Für die einen sind Konflikte „nur“ unangenehme Begleiterscheinungen in Unternehmen. Von den anderen werden Konflikte mehr und mehr als erfolgsgefährdend für das ganze Unternehmen angesehen. Konflikte und ihre Lösung kosten Geld und Arbeitszeit. Und auch gezielte Konfliktvorbeugung ist nicht kostenlos zu haben.

Die Frage ist also berechtigt, wann es Sinn macht, diese Ressourcen gezielt einzusetzen – oder zunächst einmal schlicht abzuwarten.

Das unternehmensinterne Konfliktmanagementsystem. Eine sinnvolle Einrichtung, die gut gemacht sein will

Schwerpunkt des diesjährigen Konfliktmanagement-Kongresses war das Thema „Wirtschaftsmediation“. Im Rahmen des Kongresses stellten u.a. Vertreter der Unternehmen E.ON und SAP ihre Ansätze für ein modernes Konfliktmanagementsystem vor.

Das unternehmensinterne Konfliktmanagementsystem. Eine sinnvolle Einrichtung, die gut gemacht sein will

Schwerpunkt des diesjährigen Konfliktmanagement-Kongresses war das Thema „Wirtschaftsmediation“. Im Rahmen des Kongresses stellten u.a. Vertreter der Unternehmen E.ON und SAP ihre Ansätze für ein modernes Konfliktmanagementsystem vor. Die erfolgreiche Bearbeitung einer täglichen Vielzahl von Konflikten stellten die Referenten mit Blick auf Kosten und Ressourcen als erfolgs- und wettbewerbswirksam dar.  Neben den klassischen Instrumenten der Konfliktbeilegung von der Verhandlung über die Moderation und rein hierarchische Lösungen bis hin zum Gerichtsprozess, verzeichnen konsensuale Streitlösungsmethoden wie Mediation nicht nur in diesen Unternehmen zunehmendes Interesse.

Konflikten vorbeugen – statt sie zu „reparieren“!

Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein Haus für Ihre Familie bauen. Gemeinsam mit den nötigen Gewerken heben Sie eine Grube aus, gründen ein Fundament, ziehen Wände hoch, planen die nötige Grundausstattung an Fenstern, Türen und Leitungen und es kommt irgendwann ein Dach auf den Rohbau. Gemeinsame Begehung des Rohbaus mit der ganzen Familie. Und plötzlich hagelt es Vorwürfe. Ihr Sohn meint, sein Zimmer sei viel zu klein für seine Bedürfnisse. Ihre Tochter jammert, ihres werde viel zu dunkel sein, sie werde sich nicht wohl darin fühlen können, usw. usw..

Neu für’s Controlling: Auch Konflikte kosten Geld! Eine aktuelle "Konfliktkostenstudie" von KPMG

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat sich mit ihrer Studie kürzlich einem Thema gewidmet, das uns bei HBC aus der Seele spricht: Konflikte sind mehr als „weiche Faktoren“. Unverarbeitete Konflikte kosten die Unternehmen aller Größenordnungen – ein Hauptergebnis dieser neuen, repräsentativ angelegten Studie – rund 1 Prozent ihrer Mitarbeiterkosten p.a.  Ein Viertel dieser Kosten, so eine zentrale These, können im Unternehmen eingespart werden, wenn Konflikte gelöst würden.

Motivation und Engagement im Arbeitsalltag? Nein Danke!

Seit 8 Jahren  veröffentlicht das Gallup-Institut jährlich eine Studie zu Motivation und Engagement deutscher Arbeitnehmer. Und jedes Jahr werden deren Kernaussagen in griffigen Titeln und Statements zitiert, wie z.B.:

  • Kein Handschlag mehr als nötig
  • Mehrkosten in Milliardenhöhe
  • Frustfaktor Job
  • Frustfaktor Vorgesetzter
  • Der geldwerte Vorteil guter Führung

Das Rechtfertigungsdilemma der Personalentwicklung

Es ist wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: solange, wie Personalentwicklung in Unternehmen lediglich als ungeliebter Kostenfaktor angesehen wird, mit geringen Ressourcen ausgestattet und nicht wirklich ernst genommen, wird der return on investment kaum erzielt werden. Wie soll er denn auch gemessen werden?

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Auswirkungen von Changeprozessen auf die Produktivität?

Mercer, einer der weltweit führenden Dienstleister im Consulting-Bereich mit mehr als 15.000 Mitarbeitern hat in seiner neuen Anthologie[1] in einer Modellrechnung den Produktivitätsverlust ermittelt, wenn in einem Changeprozess „the people side of change“ oder wie wir gemeinhin sagen die soft facts vernachlässigt werden.

Der Ansatz ist simpel, dadurch aber auch überzeugend und nachvollziehbar: