Konfliktmoderation

Selbstgefundene Lösungen, die wirklich passen

Passende Lösungen durch eigene Entscheidungen
In der Mediation geht es, anders als in einem Rechtsstreit, nicht um die rückwärtsgerichtete Frage nach Schuld oder Unschuld, sondern um die Interessen und Bedürfnisse jedes Einzelnen.  Der Mediator hat die Aufgabe, die Aufmerksamkeit der Parteien auf das zu richten, was sie brauchen um den Konflikt zu deeskalieren und zu lösen. Das Ergebnis wird von den Konfliktbeteiligten subjektiv als gerecht wahrgenommen, da sie den Sachverhalt gründlich durchleuchtet und sich selbst für die Lösung entschieden haben. Das führt dazu, dass die in der Mediation gefundene Lösung in aller Regel auch von Dauer ist, da die Beteiligten ‚hinter ihr stehen’. Durch die umfassende Aufarbeitung des K werden weitere Streitigkeiten vermieden.

Passende Lösungen durch Alltagstauglichkeits-Überprüfung

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Mediation

Wenn alle Parteien an einer Lösung ihres Konfliktes interessiert sind und eine selbst gefundene Lösung gegenüber einer Entscheidung von außen bevorzugen, bietet sich das Mediationsverfahren als hocheffizientes Instrument zur Streitbeilegung an. Aufgabe des neutralen Mediators ist es, die streitenden Parteien durch das Klärungs- und Lösungsverfahren zu geleiten und alle Mediationsteilnehmer dabei in derselben allparteilichen Weise zu unterstützen. Die klare Ablaufstruktur des Verfahrens und die stringente Verfolgung der zu Beginn der Mediation gemeinsam herausgearbeiteten Lösungsthemen geben dabei Sicherheit und Orientierung für alle Beteiligten.

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Unternehmen brauchen Konfliktfähigkeit. Ein Teil des Problems: Bloß keine Konflikte!

Fragen wir Führungskräfte in unseren Seminaren, Workshops und Coachings, was ihnen besonders schwer fällt im Führungsalltag, so hören wir immer wieder, es sei der Umgang mit Konflikten. Zwei von drei durchaus erfolgreichen Führungskräften sagen uns, sie seien harmoniebedürftig. Eine zu schätzende Eigenschaft meinen wir. Nur leider im Berufsalltag dann kontraproduktiv, wenn nicht etwas Wichtiges hinzukommt, was zur nötigen Balance gebraucht wird: die Fähigkeit zu unterscheiden, wo Kooperation und Harmonie enden, Konfrontation und Auseinandersetzung anfangen müssen. Weil Grenzen zu setzen sind, kritische Informationen verdaut werden müssen, deutliche Veränderungen sofort einzuleiten sind.

Ran an den Konflikt!- Oder doch lieber abwarten?

Für die einen sind Konflikte „nur“ unangenehme Begleiterscheinungen in Unternehmen. Von den anderen werden Konflikte mehr und mehr als erfolgsgefährdend für das ganze Unternehmen angesehen. Konflikte und ihre Lösung kosten Geld und Arbeitszeit. Und auch gezielte Konfliktvorbeugung ist nicht kostenlos zu haben.

Die Frage ist also berechtigt, wann es Sinn macht, diese Ressourcen gezielt einzusetzen – oder zunächst einmal schlicht abzuwarten.