Globalisierung
HBC Newsletter 19: Strategieumsetzende Personalarbeit
In unserem letzten Newsletter (Nr.18) konnten Sie einen kurzen Beitrag lesen zur Frage:“ Wie strategisch ist die Personalarbeit in Ihrem Hause aufgestellt?“ Hierin hatten wir von einer Studie berichtet, die die Rolle des Personalbereichs/der HR als Business- und Strategischer Partner beleuchten sollte.
Praxistipps zur Entwicklung des Personalbereichs in Richtung strategische Partnerschaft
Vor kurzem haben wir unsere Projektstudie „Zukunftsorientierte Personalarbeit – wo stehen Sie?“ in einer Pilotdurchführung in 4 Sparkassen mit großem Erfolg durchgeführt. In allen Fällen haben die Ergebnisse die Verantwortlichen veranlasst, die in der Studie gegebenen Handlungsempfehlungen in die Vorbereitung für ein entsprechendes Projekt einzubeziehen.
Wir möchten Ihnen den Ablauf und wichtige Ergebnisse kurz schildern:
Die Bedeutung einer Strategieumsetzenden Personalpolitik im Sparkassensektor
Im Rahmen der Geschäftsstrategie 2009 hat der DSGV Leistung und Qualität auf die oberste Prioritätenebene gesetzt. Diese Zielsetzung sollte im Rahmen einer Qualitäts- und Serviceoffensive weiter verfolgt werden. Qualität sollte dabei nicht eindimensional nur als „wertorientiert“ (i.S.v. ertragsorientiert), sondern sehr wohl auch im Sinne einer werteorientierten kulturellen Orientierung und sozialen Verantwortung verstanden werden. Aus diesem Ansatz waren wichtige strategische Handlungsfelder/Leitlinien abzuleiten.
Durch welche Rahmenbedingungen wird Personalarbeit heute entscheidend geprägt?
Manches in den Erläuterungen wirkt fast wie eine Banalität. Wenn es jedoch aus renommierter Quelle stammt, hört Vorstand/Personalleiter schon eher aufmerksam hin. Was liegt ferner, als einfach einmal sinngemäß aus der neuesten Executive Summary der Boston Consulting Group zu zitieren (Creating People advantage - How to adress HR Challenges worldwide Through 2015):
Was leisten Leitbilder in der Krise?
Leitbild –warum jetzt, warum überhaupt? Das werden sich kritische Leser fragen. Schon wieder Zeit und Geld investieren und gibt es zurzeit nicht wirklich wichtigere Dinge im Unternehmen zu tun? Und dennoch beobachten wir, dass in zahlreichen Häusern der Versuch unternommen wird, vorhandene Leitbilder „wieder zu beleben“, was häufig auf neue und veränderte „Entwürfe“ hinausläuft. Stärker als früher achtet man jetzt auch auf die Verknüpfung zu den Geschäftsstrategien.
Die Folgen des Gucci-Kapitalismus
Hat die akute globale Finanzkrise, diese Depression, die London, New York und die ganze globalisierte Welt gleichermaßen trifft, Einfluss auf die Natur des Kapitalismus? Mit dieser Frage befasst sich Noreena Hertz, Professorin für Globalisierung an der Rotterdam School of Management in einem hochinteressanten Essay: